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Start » Publikationen » Broschüren » Heft 64 Alternde Belegschaften im demografischen Wandel

BuchCover Alternde Belegschaften im demografischen Wandel; Ein Thema für Interessensvertretungen
Heft-Nr.: 64
Erschienen: 11/2005
Reihe: Arbeit, Gesundheit, Umwelt, Technik
AutorInnen: Grumbach, Dr. Jügen; Stein, Bernd; Weddige, Friedrich
Herausgeber: Technologieberatungsstelle beim DGB in NRW e.V.
Erscheinungsort: Oberhausen
ISBN-Nr.: 3-924793-78-6
Seitenzahl: 48; Format: DIN A5
Medien: keine

Aus dem Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einleitung
1. Demografischer Wandel in der Gesellschaft
1.1 Auswirkungen des demografischen Wandels
1.2 Demografischer Wandel, Arbeitsmarkt und Betrieb
2. Demografischer Wandel – Handlungsbedarfe im Betrieb
2.1 Demografische Situation im Betrieb
2.2 Umorientierungsbedarf der betrieblichen Personalpolitik
2.3 Die Altersstrukturanalyse
2.4 Betriebliche Handlungsfelder
3. Handlungsmöglichkeitender betrieblichen Interessenvertretung
3.1 Handlungsansätze im Betrieb
3.2 Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte nach BetrVG
4. NRW-Initiative „Arbeit und Innovationim demografischen Wandel - arbid“
Anhang: Literatur, Adressen, Links

Textprobe: Vorwort

Die Fakten sind eindeutig: Die Bevölkerungszahl geht zurück, die Menschen werden immer älter und der Anteil der Älteren an der Bevölkerung nimmt zu. Das Thema „Demografischer Wandel“ hat Konjunktur. Fast täglich wird in Medien über die Zukunft der Sozialsysteme oder die Notwendigkeit von Familienförderung berichtet, apokalyptische Visionen aussterbender Regionen oder Stadtteile geistern durch die Gazetten. Viel zu selten wird über den demografischen Wandel in Betrieben und Verwaltungen diskutiert und über Initiativen, die dort schon heute gestartet werden können. Und wenn, dann geht es fast ausschließlich um die Probleme älterer Belegschaften. Dabei ist die eigentliche Herausforderung die Generation der geburtenstarken Jahrgänge von Mitte der 50er bis Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, also die heute 45- bis 55-jährigen. Diese Kolleginnen und Kollegen werden in fünf bis zehn Jahren in dem Alter sein, für das heute noch die Perspektiven Altersteilzeit und Ruhestand die Personalentwicklung bestimmen. Diese Perspektiven wird es weder für sie noch ihre Arbeitgeber geben, da die entsprechenden Regelungen auslaufen. Es geht darum, die Betriebe und die Beschäftigten darauf vorzubereiten, dass die Belegschaften altern. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nur dann bis 65 arbeiten können, wenn die Betriebe, die sie beschäftigen, wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie mit ihnen am globalen Markt bestehen können – also wenn die Beschäftigten bis 65 nicht nur arbeiten, sondern auch innovativ bleiben. Die Herausforderung besteht darin, Arbeit und Innovation im Demografischen Wandel zu sichern und auszubauen.

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Preis: 4,50 ¤
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