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Die Erwerbsbeteiligung Älterer steigt - mehr geringfügig Beschäftigte 55+

Die Anzahl älterer Menschen in Beschäftigung steigt in den letzten Jahren. Gleichzeitig wächst die Anzahl der Arbeitslosen in der Altersgruppen. Auch geringfügige Beschäftigung nimmt zu.

Vor allem 55- bis 59-Jährige stehen häufiger im Arbeitsleben als noch vor wenigen Jahren. Auch unter den 60- bis 64-Jährigen wächst der Anteil der Erwerbstätigen. Auch die Quote der Beschäftigten Frauen nimmt deutlich zu.

Zugleich aber kehrt in dieser Altersklasse die Arbeitslosigkeit zurück, die in den 90er-Jahren weitgehend eingedämmt war. Mehr Erwerbstätigkeit und mehr Arbeitslosigkeit - diese beiden Trends beobachten Forscher des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Uni Duisburg-Essen. Beide sind Folgen der Abkehr von der Frühverrentungspolitik, wie Martin Brussig, Matthias Knuth und Sascha Wojtkowski im demnächst erscheinenden Altersübergangs-Report analysieren.* Die Wissenschaftler haben - gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Forschungsnetzwerk Alterssicherung - anhand von Mikrozensus-Daten die Erwerbsbeteiligung von 50- bis 65-Jährigen für die Jahre 1996 bis 2005 ermittelt.

Infografik: steigende Verweildauer Älterer in Beschäftigung und in Arbeitslosigkeit

Quelle und weiter Informationen: Böckler Impuls 16/2007

Der gesamte Artikel zum Download bei der Hans Böckler Stiftung (PDF, 74 KB).

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