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Veranstaltung "Demografische Herausforderung für Betriebe" am 7. April 2008

Der demografische Wandel ist Fakt: In Deutschland ist bald jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50. Die Gruppe der 50-bis 64-jährigen wird die "Mittelalten" als stärkste Gruppe der Erwerbsbevölkerung ablösen. Die Zahl der Erwerbsfähigen im Alter über 50 Jahre wird etwa doppelt so groß sein wie die Zahl der

20-bis 29-jährigen, d.h. der "jungen" Erwerbsfähigen. Diese kollektive Alterung von Belegschaften ist kurz- bis mittelfristig nicht veränderbar. Die Folgen für Unternehmen und Beschäftigten sowie die gesamte Gesellschaft sind deutlich:

  • Schwierigkeiten für Unternehmen, junge Beschäftigte und Fachkräfte zu rekrutieren,
  • ein hoher und teilweise dominierender Anteil "älterer Beschäftigter" in den Belegschaften,
  • und ältere schwer vermittelbare arbeitslose Arbeitnehmer.

Unternehmen und Beschäftigte müssen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. Ziel ist es, den Verbleib älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Beschäftigungssystem zu fördern. Gleichzeitig müssen Ansätze und Strategien zur Stärkung von Leistungs- und Innovationsbereit-schaft älterer Beschäftigter entwickelt und umgesetzt werden.

Der demografische Wandel eröffnet Unternehmen und Beschäftigten auch neue Perspektiven. Denn: Erfahrungswissen, Urteilsvermögen, Selbständigkeit oder Verantwortungsbewusstsein sind oft besondere Fähigkeiten bzw. Charakteristika älterer Beschäftigter. Sie können auch gezielt zum Erhalt der betrieblichen Leistungsfähigkeit eingesetzt werden, wenn sich Strategien der betrieblichen Personalpolitik darauf ausrichten.

Zielsetzung der Veranstaltung

Mit der Veranstaltung wollen wir die gemeinsame Verantwortung von Unternehmerschaft und Gewerkschaften für den demografischen Wandel wahrnehmen und entwickeln.

Dazu sollen

  • gute Beispiele für die betriebliche Gestaltung präsentiert,
  • Handlungsmöglichkeiten und Instru-mente vorgestellt,
  • bisherige Aktivitäten miteinander vernetzt,
  • spezielle Angebote und Lösungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bekannt gemacht,
  • Beratungen zum demografischen Wandel – in der Region und betriebs-individuell verbreitet und
  • eine branchenorientierte Dialogstruktur ausgebaut werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche und Betriebs-/Personalräte aus Industrie und Dienstleistung nach § 37 (6) BetrVG, § 42 (5) LPVG NW bzw. § 46 (6) BPersVG.

Weitere Informationen zum Thema

Der Flyer zur Veranstaltung zum Download (PDF, 119 KB)

Anmeldungen zu der Veranstaltung erfolgen über die TBS.

Dokumentation ist hier erhältlich.

 

 

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