Beratung - Weiterbildung - Information für Interessenvertretungen

SAP S/4HANA: Umstieg und Einführung aus Sicht der Mitbestimmungsgremien

Seminarinhalt

SAP blickt mittlerweile auf eine über 40jährige Firmengeschichte zurück und kann mit Fug und Recht als weltweiter Marktführer im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet werden. In vielen Unternehmen sind die Produkte der Walldorfer Softwareschmiede seit vielen Jahren im Einsatz, etwaige Betriebsvereinbarungen manchmal fast ebenso alt.Die bisherigen Systemgenerationen (R3, ECC 6.0) laufen derzeit aus. Für viele Firmen steht daher aktuell der Umstieg auf die neue Generation S/4HANA auf der Agenda.

S/4HANA ist im Wesentlichen eine Cloud-Lösung, ein Big-Data-Werkzeug, eine neue Datenbanktechnologie, hat ein neues Lizenz-Modell und vieles mehr. Die Möglichkeiten der Datenverarbeitung verändern sich und werden in vielen Bereichen deutlich ausgeweitet. Umfangreiche Auswertungen werden in Echtzeit erstellt, weitreichende Prognosen sind möglich. Dies verändert die zentralen Stoßrichtungen des Umgangs mit den im System erzeugten Daten und damit auch die Ansätze der betrieblichen Mitbestimmung. Zusätzlich muss der Datenschutz neu organisiert werden. Unter Umständen stehen die Interessenvertretungen vor der Aufgabe, ihre Betriebs-/Dienstvereinbarungen zu überarbeiten.

Ziele

Das Seminar bietet Antworten auf die Fragen:

  • Wie kann man erkennen, ob SAP-HANA eingeführt wird?
  • Welche Fragen müssen gestellt werden, um die richtigen Informationen zu bekommen?
  • Wie kann der Mitbestimmungsprozess gestaltet werden und
  • an welchen Stellen und wie sollte eine vorhandene Betriebs-/Dienstvereinbarung angepasst werden?
  • Was bedeutet der Umstieg für die Belegschaft?
  • Wie kann ein derartiges Projekt von den Mitbestimmungsgremien begleitet werden?

Themen im Seminar

  • Möglichkeiten von S/4HANA
  • Aufbau von S/4HANA
  • Berechtigungsstrukturen
  • Eckpunkte des Mitbestimmungsprozesses
  • Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung
  • Vorgehen und Mitbestimmung bei Migrationsprojekten

Sollten Sie Interesse an dem Seminar haben, bitten wir nach ordnungsgemäßem Entsendungsbeschluss um schriftliche Anmeldung. Jedes ordentliche Mitglied des Gremiums hat einen Anspruch auf die Teilnahme an dieser Schulung, unter bestimmten Voraussetzungen auch die ersten Ersatzmitglieder.Teilnahmevoraussetzungenfür Personalratsmitglieder sind ein ordnungsgemäßer Entsendungsbeschluss des Gremiums sowie die Freistellungs-und Kostenübernahmeerklärung der Dienststellenleitung. Für Betriebsratsmitgliedergenügen einordnungsgemäßer Beschluss und die rechtzeitige Mitteilung an den Arbeitgeber. Die Kostenübernahmeerklärung durch den Arbeitgeber ist keine notwendige Voraussetzung für dieSeminarteilnahme, vermeidet aber unnötige Streitereien nach der Seminarteilnahme! Als Veranstalter haben wir im Seminarhaus bereits die notwendige Seminarkapazität gebucht und dort Vollpension für die Teilnehmer vereinbart. Im Vollpensionssatz sind Unterkunft und alle Verpflegungsleistungen enthalten.In diesem Zusammenhang verweisen wir auf nachstehende Regressbedingungen: Bei Absage der Teilnahme ohne Benennung eines Ersatzteilnehmers werden ab 21 Tage vor Seminarbeginn 30%, ab 14 Tage vor Seminarbeginn 50%, ab 7 Tage vor Seminarbeginn 80%, und bei Nichtteilnahme die vollen Seminargebühren sowie eventuell anfallende Regressansprüche des Seminarhauses in Rechnung gestellt.

TBS-Netz-Seminar

29.09.2021 von 15:00 bis zum 30.09.2021 16:00

Lindner Hotel City Plaza
Magnusstraße 20
50672 Köln

Anmeldung und weitere Informationen


Ansprechpartner/in

Frank Steinwender

Frank Steinwender

Regionalstelle Dortmund
Tel.:0231 / 24 96 98 -23
Mobil:0173 / 209 7751
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