Check-In- & Check-Out-Fragen: Mehr Fokus und Verbindlichkeit in Gremiensitzungen
In Gremiensitzungen geht es oft um komplexe Mitbestimmungsfragen – und gleichzeitig stecken viele gedanklich noch im Alltag. Das erschwert einen klaren, konzentrierten Gesprächsverlauf.
Genau hier setzen Check-In- und Check-Out-Fragen an. Sie sorgen für den fokussierten Einstieg, strukturierten Verlauf und verbindliche Ergebnisse eurer Sitzungen. Deshalb unser Tipp: Plant hierfür zu Beginn und am Ende jeweils wenige Minuten ein. Ihr werdet merken, wie sich Struktur und Verbindlichkeit eurer Sitzungen spürbar verbessern.
Check-In-Fragen: Mehr Fokus, mehr Miteinander
Check-In-Fragen zu Beginn einer Sitzung helfen euch dabei, gedanklich umzuschalten, die Stimmung wahrzunehmen, ein wertschätzendes Miteinander zu fördern und schneller arbeitsfähig zu werden.
Vorteile
Check-In-Fragen
- fördern Beteiligung: Alle kommen zu Wort, die Hemmschwellen sinken.
- stärken das Teamgefühl: Persönliche Einblicke schaffen Vertrauen.
- erhöhen die Aufmerksamkeit: Der Fokus liegt auf der Sitzung.
- signalisieren Wertschätzung: Menschen hinter den Rollen sind wichtig.
Beispiele für Check-In-Fragen
• Auf einer Skala von 1–10: Wie ist deine Energie gerade?
• Wenn du ein Tier wärst, das deine aktuelle Stimmung zeigt – welches wäre es?
• Welches Wort beschreibt deinen aktuellen Tag?
• Was brauchst du heute, um gut in die Sitzung zu starten?
• Wenn du eine Superkraft für diese Sitzung hättest – welche wäre das?
Check-Out-Fragen: Meetings sinnvoll beenden
Check-Out-Fragen am Ende der Sitzung schaffen einen klaren Abschluss, geben Raum für Reflexion und ermöglichen es, Eindrücke und Erkenntnisse zu teilen. So wird die Sitzung nicht einfach „abgehakt“, sondern bewusst beendet – mit einem Gefühl von Orientierung und Wertschätzung. Außerdem liefert ein Check-Out wertvolles Feedback für die Gestaltung zukünftiger Treffen.
Vorteile
Check-Out-Fragen
- ermöglichen Reflexion: So lässt sich die Sitzung bewusst abschließen.
- geben Raum für Feedback: Hinweise für zukünftige Verbesserungen.
- stärken den Zusammenhalt: Gemeinsamer Abschluss schafft ein gutes Gefühl.
- richten den Fokus auf nächste Schritte: Klärung der Erwartungen und offene Punkte.
Beispiele für Check-Out-Fragen
- Mit welchem Gefühl gehst du aus der Sitzung?
- Was war für dich heute besonders hilfreich?
- Was nimmst du aus der Sitzung mit?
- Gibt es etwas, das wir beim nächsten Mal anders machen sollten?
- Welches Wort beschreibt deine Stimmung nach der Sitzung?
Tipps für die Umsetzung
- Kurz halten: Maximal 5 Minuten jeweils für den Check-In und den Check-Out.
- Freiwilligkeit: Niemand muss antworten.
- Offene Fragen: Keine Ja/Nein-Fragen, sondern zum Nachdenken anregen.
Praxistipp: Anregungen könnt ihr euch bei diesem Generator holen:
