Beschreibung
Dieses Seminar zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie betriebliche Interessenvertretungen im BEM ihre Mitbestimmungsrechte gezielt und erfolgreich einsetzen können. Die Teilnehmenden lernen, typische Stolpersteine im BEM frühzeitig zu erkennen und wie sie diese vermeiden können. Im Mittelpunkt steht, wie Maßnahmen im BEM-Prozess wirksam mitbestimmt werden – von der Analyse der Arbeitsbedingungen über die Zusammenarbeit mit Reha-Trägern bis hin zur Umsetzung nachhaltiger Lösungen zur Vermeidung krankheitsbedingter Kündigungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle der Vertrauensperson im BEM, die ein erhebliches Mitgestaltungsrecht hat.
Ziel
Im Seminar werden die Rechte der betrieblichen Interessenvertretung im Kontext der erfolgreichen Mitbestimmung von Maßnahmen vermittelt. Verschiedene Beispiele zur Eingliederung werden vorgestellt und dienen als Grundlage für die Diskussion über die Mitbestimmungsrechte. Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Überblick über hilfreiche Maßnahmen im BEM sowie über methodische Ansätze zur Analyse und Entwicklung passgenauer Maßnahmen. Darüber hinaus wird erörtert, welche Personengruppen sich als Vertrauenspersonen eignen und wie diese aktiv in die Gestaltung wirksamer Maßnahmen eingebunden werden können.
Themen
- Analyse der Arbeitsbedingungen
- Praxisbeispiele vorstellen
- Rolle der Vertrauensperson im BEM
- Reha-Träger: Fördermöglichkeiten
- Maßnahmen mitbestimmen
- Krankheitsbedingte Kündigung verhindern
- Handlungshilfen für BR/PR/SBV rechtssicher nutzen
Bemerkungen
Dieses Seminar wird vom DGB Bildungswerk NRW organisiert. Sie melden sich über die TBS NRW zu dem Seminar an und wir leiten Ihre Daten an das DGB-Bildungswerk NRW weiter.
Seminarzeit: 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Steckbrief
Referenznummer
D11-269557-133
Wann
14.
bis 15. Oktober 2026
Art der Veranstaltung
Präsenz-Seminar
Übernachtung
Ja
Kosten
895,00 € Seminarkostenpauschale (USt-frei)
+ ca. 295 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*innen
Diana Reiter
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Schwerbehindertenvertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
von profis für profis
Gleichstellungsbeauftragte / Frauen / Männer
Freistellungen
Diese Veranstaltung wird nach
37 (6) BetrVG,
42 (5) LPersVG,
54 (1) BPersVG,
16 MAVO,
19 (3) MVG,
179 (4) SGB IX,
10 (5) BGleiG
durchgeführt.
Status
Plätze verfügbar