Beschreibung
Mit Fortschreiten der Digitalisierung in Betrieben und Behörden rückt die Umstellung hin zu einer elektronischen Aktenform immer mehr in den Mittelpunkt. Arbeitgeber erhoffen sich dadurch effizientere und sicherere Personalprozesse. Doch der Umstieg von Papier auf die digitale Personalakte birgt Tücken, bei denen betriebliche Interessenvertretungen genau hinschauen sollten. Besonders groß ist dabei die Sorge der Beschäftigten vor einem unzureichenden Schutz ihrer Daten und vor unrechtmäßigen Leistungs- und Verhaltenskontrollen.
Ziel
Du lernst Vorteile und Risiken der digitalen Verwaltung von Beschäftigtendaten kennen, insbesondere aus Sicht des Datenschutzes. In der Praxis sollst du befähigt werden, durchzusetzen, dass Kostenersparnisse und Prozessoptimierungen nicht zu Möglichkeiten des Missbrauchs von Beschäftigtendaten führen.
Themen
- Rechtliche Grundlagen des Beschäftigtendatenschutzes (DSGVO)
- Zulässige und unzulässige Inhalte einer digitalen Personalakte
- Vorteile und Risiken für die Beschäftigten
- Eckpunkte für Betriebs- und Dienstvereinbarungen
Bemerkungen
Dieses Seminar wird vom DGB Bildungswerk NRW organisiert. Sie melden sich über die TBS NRW zu dem Seminar an und wir leiten Ihre Daten an das DGB-Bildungswerk NRW weiter.
Seminarzeit: 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Steckbrief
Referenznummer
D11-269448-133
Wann
4. September 2026
Wo
Online
Art der Veranstaltung
Online-Seminar
Kosten
285,00 € Seminarkostenpauschale (USt-frei)
Referent*innen
Hannes Pankratz,
Niklas Hoves
Zielgruppen
Betriebsräte
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
von profis für profis
Freistellungen
Diese Veranstaltung wird nach
37 (6) BetrVG,
42 (5) LPersVG,
54 (1) BPersVG
durchgeführt.
Status
Plätze verfügbar