Beratung - Weiterbildung - Information für Interessenvertretungen

Online-Lernen? Oder doch besser ein Präsenzseminar?

Wie kommen die Online-Formate bei den Interessenvertretungen an?

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen infolge Corona hat die TBS ein umfangreiches Online-Angebot erarbeitet und umgesetzt. Welche neuen Erfahrungen wurden gesammelt? Und wie kommen die Online-Formate bei den Interessenvertretungen an?

3 Fragen an Claudia Hägele, verantwortlich für das TBS-Seminarprogramm, und Silke Hoffmann, TBS-Beraterin

Was können Interessenvertretungen vom Online-Seminar der TBS erwarten?
Claudia: Unsere Online-Seminare werden von zwei Expert*innen geleitet: einer referierenden Person, die den inhaltlichen Teil verantwortet, und einer mit moderierender Funktion: diese behält Fragen und Meldungen im Auge, startet Umfragen im Chat und vieles andere mehr. Die Themen werden anhand einer Powerpoint-Datei oder anderen Dokumenten erläutert.
Silke: Unsere Online-Seminare zeichnen sich durch Interaktivität und methodische Vielfalt aus. Dadurch sichern wir ein hohes Maß an Abwechslung. So erlauben die Online-Technologien das gemeinsame Ge­stalten von Text und Grafiken, ein Quiz zur Sicherung der Inhalte, separate „Räume“ für Kleingruppenarbeit und vieles mehr.
Wie unterscheidet sich das Online- vom Präsenzseminar?
Claudia: Es entfallen An- und Abreise sowie die Kosten für Verpflegung und Übernachtung. Zudem lassen sich Online-Kurse flexibel in den Arbeitsalltag einplanen und individuell an das Tempo der Teilnehmenden anpassen. Nachteilig ist, dass der direkte Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden in den Hintergrund tritt.
Silke: Am meisten fehlt mir die nonverbale Rückmeldung der Teilnehmenden. Denn daran erkenne ich direkt, ob Inhalte verstanden wurden oder nicht. Dies gleiche ich durch gezielte Rückfragen und die Aktivierung der Teilnehmenden aus. Mit dem Einsatz von digitalen Boards und einem Wechsel von 50 Minuten Input und 10 Minuten Pause habe ich gute Erfahrungen ge­macht.
Wie kommen die Online-Formate bei den Interessenvertretungen an?
Silke: Mich hat die Neugierde und Experimentierfreudigkeit der Teilnehmenden ge­freut. So haben sie sich schnell des virtuellen Werkzeugs bedient und kreative Kommentare auf das Board geschrieben. Allerdings ersetzen die neuen Werkzeuge nicht den so wichtigen Erfahrungsaustausch.
Claudia: Wir haben Interessenvertretungen per Newsletter zu ihren Erfahrungen in Sachen Online-Seminar befragt. Das Ergebnis: Sie nutzen zu etwa gleichen Teilen genauso gerne Online-Angebote wie Präsenzseminare.

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